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SUCH DIR WAS AUS,
ABER BEEIL DICH

Kindsein in zehn Kapiteln

Such dir was aus, ...

Kindsein war: beleidigt sein, Kloppe kriegen, auf dem Schulhof Pferd spielen, Brottasche schleudern, schaukeln und kotzen, beim Friseur heulen, zu spät nach Hause kommen, Muttervaterkind spielen, Milchreis essen, im Kaufhaus verlorengehen, Angst vor der Dunkelheit haben, Dreck fressen, mit Mama kuscheln, der Katze das Laufen auf zwei Beinen beibringen, sich erwachsen stellen spielen, Schlüssel verlieren, scheiße aussehen und manchmal auch einfach unsichtbar sein.

Das man je so wird, wie die Erwachsenen, scheint zu diesem Zeitpunkt undenkbar. Woran man sich erinnert, wenn man an seine Kindheit zurückdenkt, ist Glückssache. Oft sind es Details, an die sich Erinnerungen knüpfen, und aus denen sich in der Rückschau eine ganze Welt zusammensetzt.

Such dir was aus, ...

In der Kombination von Schauspiel und zeit- genössischem Tanz entsteht eine Theater-produktion, die sich vorrangig an Jugendliche wendet, die im Begriff sind, ihre Kinderzimmer-einrichtung gegen ein jugendliches Mobiliar auszutauschen. Es ist der Versuch einer Anleitung, sich an die eigene Kindheit so zu erinnern, dass man sich liebevoll von ihr verabschieden kann.

 

Erinnerung an die Vergangenheit mag ein abstraktes Unterfangen bedeuten. Buch und Bühnentext jedoch glänzen vor allem durch sehr konkrete Details. [...] Das Timing zwischen den beiden Bühnendarstellerinnen stimmt, die Perspektivenschwenks ebenso. [...] Beide sprechen, beide tanzen, und doch geht die Arbeitsteilung voll auf. Verena Wilhelm operiert mit Bewegungen des Klassischen Balletts ebenso wie mit zeitgenössischem Tanz und Breakdance. Dabei gelingt es ihr, die Leichtigkeit ebenso zu vermitteln wie die Sprunghaftigkeit kindlichen Wahrnehmens und Handeins. [...] Zu den elektronischen Klangbildern von Peter M. Glantz entsteht so ein federleichtes Theater. Vielleicht ja, weil es an keiner Stelle Gefahr läuft, die Kindheit zu verkitschen: [...] große Unterhaltung inmitten transparenter Möbelkisten. [...] Eine Stunde Jugendtheater der Gegenwart bei erhöhter Spannung.
Christoph Braun | Braunschweiger Zeitung

 
Für alle ab 12 Jahren
Dauer 60 Minuten



Förderung Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz,
ÖFFENTLICHE Versicherung,
BS|ENERGY

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